24h Petra intensiv erleben

Um Petra in Worte zu fassen muss man tief luftholen oder einfach nur das funkeln in meinen Augens sehen. Durch AIDA hatte ich nun die Möglichkeit den Ausflug ein 8tes Mal zu begleiten und nach der aktiven Zeit damals im Roten Meer nochmal einen völlig anderen Eindruck zu bekommen.

Petra bei Nacht war definitiv ein Highlight welches auf dieser Transreise für mich kommen sollte. Ich wartete schon so lange auf diesen Ausflug und auf AIDAaura im letzten Einsatz sollte es schon nicht sein, da die Teilnehmeranzahl nicht ausreichte.

Also ging es nun auf ins Abenteuer „24h Petra live“ inklusive Hotelübernachtung direkt am Eingang, jeder Menge Fußweg, ein Stativ welches zu schleppen war, Equipment im Rucksack und die Felsenstadt vor sich. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich schon fast 6,5 Monate Fahrenszeit (wenn man ein paar Tage Urlaub vernachlässigt) auf dem Buckel und war auch dementsprechend müde und geschafft.

Aber den Energieschub ließ nicht lange auf sich warten:

BEEINDRUCKEND. ATEMBERAUBEND. GEIL.

Ich glaube bei solchen Eindrücken und dieser Atmosphäre findet man keine anderen Worte. Es war einfach unglaublich. Im Kerzenlicht erleuchtet habe ich es noch nie sehen dürfen. Die Gäste standen fast schlange nachdem sie gesehen haben was möglich ist, wenn man nur ein Stativ mitnimmt und kurz zwei Sekunden still steht. Die Langzeitbelichtung hat dort schon viel rausgeholt. Sicher wird man enttäuschter sein, wenn man vor Ort steht und das Tor fast nur im dunkeln erahnen muss. Hier muss man ehrlich sagen, dass durch die Langzeitbelichtung viel mehr zum Vorschein kommt und man selbst die Sterne am Himmel zählen kann 😉

Tag II war genauso beeindruckend wie der Erste. Es hieß früh aufstehen. Um 6 Uhr gab es den ersten WakeUp Call, um 6:45 Uhr klingelte mein Wecker 😉 Um halb 8 ging es schon wieder in die Felsenstadt. Irgendwann verließ ich meine Gäste um mit dem Local Guide eine andere hammer Aussicht genießen zu können. Für rund 25 Dollar brachte er mich den Berg hinauf mit seinem Esel „Ferrari“ und dann erreichte ich endlich das Schatztor um es von oben zu sehen. Zu Fuß hätte es ca. 1,5-2 Stunden gedauert. Die Zeit hätte ich leider nicht gehabt, schließlich kamen noch ca. 1200 weitere Gäste die fotografiert werden sollten und wollten 😉

Um halb 2 nachmittags war ich dann wieder draußen. Von oben bis unten durchgeschwitzt, hungrig und voller neuer Emotionen. 25 Kilometer zu Fuß binnen 24h. Ein Tag den ich wohl so schnell nicht vergessen werde. Eines weiß ich aber ganz gewiss: Ich komme wieder!

 

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